Ein Produkt der Westenergie Breitband GmbH – ein Teil der E.ON Gruppe
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Breitbandausbau in Harsewinkel kommt endlich voran

1.300 Adressen in Harsewinkel sollen kostenlos den Zugang zum Highspeed-Internet erhalten. Wer beim Glasfaserausbau dabei sein möchte, muss sich beim Ausfüllen der Formulare allerdings beeilen.

Harsewinkel. Nach der Zusage von Fördergeldern aus Berlin sollen weitere 1.300 Haushalte demnächst vom Breitbandausbau in den drei Ortsteilen profitieren. Der regionale Energieversorger Westenergie kündigt vollmundig den „Startschuss für Highspeed-Internet in Harsewinkel“ an.

Mit den Mitteln aus dem Förderprogramm des Bundes leitet die Westenergie nun die nächsten Schritte auf dem Weg zum schnellen Internet in Harsewinkel und den Ortsteilen Greffen und Marienfeld ein. Das Unternehmen hat von der Stadt den Zuschlag für den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur erhalten. Bandbreiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde sollen künftig möglich werden, erklärt das mit der Ausführung beauftragte Unternehmen Westenergie Breitband GmbH, eine Tochtergesellschaft der Westenergie AG, in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung.

Jene Anwohner im Fördergebiet, die nun in den Genuss der leistungsfähigen Anschlüsse kommen sollen, werden in der kommenden Woche angeschrieben, kündigt das Unternehmen an.

Glasfaseranschlüsse sind für Eigentümer kostenlos

Die Glasfaserhausanschlüsse sind laut der Mitteilung für die Hauseigentümer kostenlos. Diese leistungsfähigen, modernen Verbindungen ermöglichen maximale Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde, teilt Westenergie mit. Die Formulare für die notwendigen Zustimmungen zum kostenlosen Glasfaserhausanschluss liegen den Schreiben an die Anwohner bei. Nur nach Abgabe einer solchen Grundstückseigentümererklärung bis zum 31. März wird ein kostenfreier Anschluss hergestellt. Diese Zusagen sind eine wichtige Voraussetzung, um den reibungslosen und wirtschaftlichen Ausbau zu gewährleisten.

Zur weiteren Information der Bürgerinnen und Bürger findet am Donnerstag, 28. Januar, um 19 Uhr eine Online-Bürgerversammlung statt. Auf der Projekt-Seite eon.de/harsewinkel können sich alle Interessierten zu diesem Termin kostenfrei anmelden. Zudem lässt sich die Veranstaltung auch im Nachhinein noch einmal anschauen.

Die Forderungen nach dem flächendeckenden Breitbandausbau waren in der Politik wie in der Bevölkerung angesichts der Verzögerungen zuletzt immer lauter geworden. Wie dringend der Ausbau der Breitbandversorgung in Harsewinkel ist, macht auch Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide deutlich.

„Schnelles Internet ist jetzt wichtiger als je zuvor“

„Gerade jetzt in Home-Office-Zeiten ist schnelles Internet wichtiger als je zuvor. Darum muss der Ausbau des Breitbandnetzes endlich vorangehen“, erklärt sie. An den 1.300 Adressen im Fördergebiet sollen die Bürgerinnen und Bürger nun endlich in den Genuss der nun mit dem Ausbau konkret werdenden Highspeed-Geschwindigkeiten beim Surfen kommen. „Mit ihrem Verteilnetzbetreiber Westnetz soll es zügig und reibungslos klappen“, erhofft sich Amsbeck-Dopheide. Im Haushalt hat die Stadt in diesem Jahr 902.000 Euro für den Breitbandausbau eingestellt, um weiteren Anwohnern im Außenbereich der Stadt eine schnellere Datenübertragung zu ermöglichen.

Auf ihrer Internetseite informiert die Westenergie Breitband GmbH, vormals Innogy Telnet GmbH, zusätzlich über den gesamten Ausbau. Das Unternehmen ist zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden. Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.

Bild: Moderne Glasfasertechnik ermöglicht das Highspeed-Surfen. Davon sollen in Kürze 1.300 Adressen in Harsewinkel profitieren. | © Symbolfoto/ Westenergie