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Die sechs wichtigsten Regeln für mehr Internetsicherheit zu Hause

Datenklau, Trojaner & Co.: Fast alle Internetnutzer haben schon einmal Erfahrung mit Cyberattacken machen müssen. Allein im Jahr 2021 waren acht von zehn Usern – und damit ein Großteil der Gesamtbevölkerung – betroffen. In der Folge werden die Anwender immer misstrauischer: 77 Prozent gehen davon aus, dass ihre persönlichen Daten nicht sicher sind. Doch es gibt Mittel und Wege, die Sicherheit im World Wide Web zu erhöhen – und sich sowie seine Daten vor unerlaubten Zugriffen zu schützen.

1. Schützen Sie Ihre Endgeräte mit einem aktuellen Anti-Viren-Programm

Virenschutzprogramme erkennen zuverlässig Malware. Doch meistens ist die Software nur auf dem Computer bzw. Laptop installiert: 65 Prozent der Anwender haben hier ein entsprechendes Programm in Gebrauch. Allerdings weiten nur 43 Prozent die Nutzung auch auf ihr Smartphone aus – obwohl sie damit viel häufiger online gehen und sich auch in ungeschützte Netzwerke einloggen. Zudem sind viele nachlässig beim Aktualisieren ihrer Sicherheitstools: Lediglich zwei Drittel führen vorgeschlagene Updates auch tatsächlich durch – und sind damit gegen Angriffe mit neuesten Virenversionen gewappnet.

2. Vergeben Sie sichere Passwörter

Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen, besser sogar noch mehr. Es sollte sich dabei um eine Kombination handeln, die nicht im Wörterbuch steht und die sich aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie aus Ziffern und Sonderzeichen zusammensetzt. Zudem gilt: Verwenden Sie jedes Passwort nur für einen Online-Dienst! In der Praxis weichen allerdings viele von dieser Empfehlung ab: Jeder Dritte benutzt das identische Passwort für mehrere Zugänge parallel – auch weil die Nutzer befürchten, ihre Log-in-Daten ansonsten zu vergessen oder den Überblick zu verlieren. In solchen Fällen kann ein Passwort-Safe Abhilfe schaffen: Er verwaltet alle Passwörter sicher vor fremden Zugriffen – und der Anwender braucht sich nur noch ein einziges starkes Passwort zu merken, nämlich das für den Safe.

3. Optimieren Sie die Datenschutzeinstellungen Ihres Browsers

Mit jedem Mausklick hinterlassen Sie Spuren im Internet – in Form von Daten. Um möglichst wenige Informationen preiszugeben, sollten Sie Ihre Browsereinstellungen anpassen: Deaktivieren Sie vorbeugend die Funktionen zur automatischen Passwortspeicherung und zur Autovervollständigung von Zahlungs- und Adressinformationen. Auch Cookies von Drittanbietern und das Senden von Absturz- und Nutzungsberichten können Sie unterbinden. Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig alle Browserdaten zu löschen.

4. Das eigene Surfverhalten kritisch hinterfragen

Natürlich ist es spannend, sich im Internet von einer Website zur nächsten zu klicken. Doch dabei sollten Sie immer im Blick behalten, wo Sie gerade surfen. Prüfen Sie stets, ob Sie sich auf einer sicheren Webseite befinden. Das erkennen Sie daran, dass die WWW-Adresse mit „https://“ beginnt – und nicht nur mit „http://“. Beide Abkürzungen verweisen zwar auf das „Hyper Text Transfer Protocol“, bei „https“ ist das im Internet gängige Kommunikationsprotokoll aber um ein „s“ erweitert. Es steht für „secure“ und garantiert damit eine verschlüsselte Datenübertragung. Vor allem wenn Sie Dateien herunterladen wollen, sollte das ausschließlich über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen. Anderenfalls ist die Gefahr groß, dass Sie mit Ihrem Download nicht nur Informationen beziehen, sondern unbemerkt auch Malware erhalten.

5. Datensparsam interagieren

Sie wissen ja: Das Netz vergisst nichts! Überlegen Sie daher immer genau, was Sie in sozialen Medien, in Chats & Co. tatsächlich veröffentlichen wollen. Persönliche Informationen können dazu dienen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt mit vermeintlichem Insiderwissen in die Cyberfalle tappen zu lassen. Das gilt nicht nur für eigene Inhalte. Auch das Teilen und Liken gibt Auskunft darüber, wofür Sie sich interessieren, was Sie beschäftigt und wo Sie eventuell angreifbar sind!

6. Keine sensiblen Informationen weitergeben

Der Name Ihrer Hausbank? Der Zugangscode zur Tiefgarage? Die Geburtstage der Kinder bzw. Enkelkinder? Oder Ihre Handynummer? Solche sensiblen Daten sollten im öffentlichen Internet überhaupt nicht publik werden. Sie wissen nie, wer mitliest und wofür dieses Wissens womöglich genutzt wird.

Ungetrübter Highspeed-Surfspaß

Doch trotz zunehmender Cybergefahren steigt die Internetnutzung kontinuierlich weiter an: Mehr als 90 Prozent der Gesamtbevölkerung sind mittlerweile online. Arbeiten, Shoppen, Banking – das Leben findet zu einem immer größeren Teil digital statt. Dank Highspeed-Internet ist es heute kein Problem mehr, sich störungsfrei im virtuellen Raum zu bewegen. Selbst 3-D-Welten und Virtual-Reality-Anwendungen gelingen mit einem Glasfaseranschluss ohne Verzögerungen – selbst dann, wenn die ganze Familie gerade online ist. Mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen und einer Portion Zurückhaltung beim Downloaden und Teilen von Inhalten können Sie sich und Ihre Lieben wirksam und ohne großen Aufwand vor Cyberkriminalität schützen – für ein ungetrübtes Online-Erlebnis.