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Kreative Vielfalt aus dem 3-D-Drucker – 5 Anwendungsgebiete im Privatgebrauch

3-D-Drucker verändern unser Leben – nicht erst in der Zukunft, sondern bereits heute. Mehr als jedes dritte Unternehmen in Deutschland arbeitet bereits mit der 3-D-Druck-Technologie. Aber auch im privaten Bereich gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Wir haben uns die innovative Technik und ihre Möglichkeiten für den Privatgebrauch genauer angeschaut. Lesen Sie mehr in unserem Blogartikel.

Architektur und Bau: Das Eigenheim in zwei Monaten

Gedruckte Häuser sind zweifellos die spektakulärsten Produkte, die die 3-D-Technologie bisher hervorgebracht hat. In Beckum in Nordrhein-Westfalen entsteht gegenwärtig das erste Haus, das in Deutschland mit einem Betondrucker gefertigt wird. Bedient wird der Drucker von lediglich zwei Personen. Für einen Quadratmeter doppelschalige Wand benötigt er rund fünf Minuten.

Hausbau in wenigen Tagen ohne Bagger, Gerüst und Betonmischer klang vor zehn Jahren, als die ersten 3-D-Drucker zur Anwendung kamen, noch futuristisch. Heute ist es Realität. In den Niederlanden, in China und in Dänemark sind solche Häuser bereits zu besichtigen. Erste Siedlungen entstehen in Lateinamerika, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Häuslebauer nicht mehr zwei Jahre, sondern nur noch zwei Monate auf ihr neues Eigenheim warten müssen.

Lebensmittelindustrie: Mehr Individualität für Hobby-Bäcker und Konditoren

Weihnachtsmänner, Osterhasen, Werkzeugkästen, Computermäuse und Absatzschuhe – Gegenstände und Figuren aus Schokolade sind beliebt. Aber leider nicht individuell. Das wird sich ändern.

Aktuell befindet sich der 3-D-Druck von Lebensmitteln noch in einer frühen Phase, da die entsprechenden Koch- und Backzutaten als Filamente, also als Werkstoff für den 3-D-Drucker, nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen. Zur Herstellung von eigenen, ausgeklügelten Schokoladen-Kreationen aber eignen sich die für den Privatgebrauch angebotenen 3-D-Drucker allemal. Auch wenn die Weihnachtsplätzchen in diesem Jahr noch nicht aus dem 3-D-Drucker kommen – individuell hergestellte Formen zum Ausstechen der Plätzchen sind auf alle Fälle möglich. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Konsumgüter und Ersatzteile: Von der Seifenschale bis zur Spielfigur

So ziemlich alles, was in Ihrem Zuhause in Gebrauch ist, kann der 3-D-Drucker herstellen. Ob Tassen, Besteck, Teller, Becher, Vasen, Seifenschalen oder Kerzenständer – für all diese Waren gibt es die entsprechenden Filamente in den verschiedensten Zusammensetzungen und Farben. Auch zur Wiederbeschaffung von Ersatzteilen eignet sich der 3-D-Drucker. Ein abgebrochener Henkel der Lieblingstasse oder ein kaputter Griff am Staubsauger können dank der neuen Technik schnell ersetzt werden.
Figuren aus Computerspielen oder Raumschiffe, Schwerter, Babypuppen oder Zubehör für die Modelleisenbahn können – selbst gedruckt – genau so aussehen, wie sich die Kids oder Hobbybastler das vorstellen.

Sportgeräte: Passgenau für die Athleten

Bei Sportgeräten wie Nordic-Walking-Stöcken, Hockey-Schlägern oder Fahrrädern kommt es vor allem darauf an, dass sie den körperlichen Maßen der Nutzer angepasst sind. Auch hier kommt der 3-D-Drucker zum Einsatz. Der französische Radsportverband hat bereits 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio mithilfe von 3-D-Druckern individuelle Rennrad-Lenker für seine Radsport-Athleten hergestellt. Und ja, es gibt auch schon individuell hergestellte, passgenaue Turnschuhe.

Mode und Design: Karl Lagerfeld als Pionier

Wer seine Wohnung ganz individuell gestalten will, hat mit einem 3-D-Drucker einen verlässlichen Verbündeten. Schmuck, Lampen, Regale, Skulpturen, Untersetzer, Schlüsselanhänger – alles ist möglich. Selbst in der Modebranche hat die 3-D-Technologie ihre Anhänger gefunden. Bereits 2015 hat der Modepapst Karl Lagerfeld auf der Pariser Fashion Week einen 3-D-gedruckten Anzug präsentiert. Man kann davon ausgehen, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis auch Kleidung ganz individuell im Homeoffice hergestellt wird.

Stabiles und sicheres Internet als Voraussetzung

Alles, was man für den 3-D-Druck braucht, gibt es im Internet. 3-D-Konstruktionssoftware, 3-D-Modellierungssoftware, 3-D-Scansoftware sowie zahlreiche Gestaltungsvorlagen können kostenlos heruntergeladen werden. Die Drucker selbst sind schon ab 300 Euro zu haben. Beim Erwerb eines 3-D-Druckers sollten Sie aber auch die Kosten für das Filament im Blick haben. Achten Sie auch auf die Druckqualität, die Handhabung, den Stromverbrauch, die Lautstärke und natürlich auf die Qualität der Filamente. Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass Sie über eine stabile und schnelle Internetverbindung verfügen, denn die Datenmengen, die beim 3-D-Druck übertragen werden, sind enorm. Ein Glasfaserkabel, beispielsweise von E.ON, bietet die entsprechenden Geschwindigkeiten, die Sie zum 3-D-Druck brauchen.

Selbst wenn Sie Ihr neues Haus noch nicht dreidimensional drucken wollen – ein selbst entworfenes Modell in der Hand zu haben, fühlt sich schon gut an.