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Konsumverhalten in Deutschland

Die Welt befindet sich im ständigen Wandel – was gestern Trend war, kann morgen schon Schnee von gestern sein. Lesen Sie im Blogartikel, wie sich unser Konsumverhalten in Zeiten von Digitalisierung, Klimawandel und Corona-Krise ändert.

Das Lebensgefühl entscheidet

Für unser Konsumverhalten gibt es gesetzte Größen. Mehr als die Hälfte unserer Konsumausgaben verschlingen Wohnen, Essen und Bekleidung. Allein für Miete und Nebenkosten müssen etwas mehr als 30 Prozent veranschlagt werden. Das war vor 20 Jahren so, das ist heute so, und das wird sich wohl auch in den nächsten 20 Jahren nicht ändern.
Wofür das Geld ausgegeben wird, das dann für den Konsum noch übrigbleibt, bestimmen aktuelle Entwicklungen, die viel mit dem Lebensgefühl der Menschen zu tun haben.
Seit mehreren Jahren wird diese durch Digitalisierung aber auch Klimawandel und Extremismus beeinflusst. Das Vertrauen der Menschen in Politik, Wirtschaft und Marken schrumpft. Die Konsumenten sehnen sich nach einem sicheren Internet ohne Fake News und Hassreden, nach einer sauberen Umwelt, gesunder Ernährung, Tierschutz und mehr Zeit für Familie und Freunde.

Wie schnell solche Trends verstärkt und verändert werden können, zeigt aktuell die Corona-Krise.

Die Kauflaune schwindet

In Krisenzeiten halten Verbraucher ihre Taschen zu. Das ist jetzt, nach Ausbruch des Coronavirus, nicht anders als bei vorangegangenen Krisen. Wenn sich die Wirtschaft in einer Rezession befindet, und das tut sie weltweit, wächst die Angst vor dem Jobverlust und vor finanziellen Einbußen. Und wie man weiß, sind die Deutschen ganz besonders ängstlich. Die Folge: Die Kauflaune schwindet.

Doch wie in jeder Krise gibt es auch jetzt Gewinner. „Stationäre Geschäfte werden nach wie vor frequentiert, die Lust am Stöbern nimmt mit steigenden Infektionszahlen jedoch ab“, schreibt das Institut für Handelsforschung Köln IHF in seinem aktuellen Consumer Check Anfang November 2020. Die Prognose der Marktforscher: „Von dieser Trendbewegung wird der Onlinehandel profitieren.“

Das Internet als Krisengewinner

Nun ist die Hinwendung zum Onlineshopping keine neue Erfindung. Die Umsätze der Onlinehändler sind nach Angaben des IHF von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf fast 60 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Insofern hat die Corona-Krise lediglich einen Trend verstärkt und wohl auch die letzten Zweifler vom Onlineshopping überzeugt. Selbst viele Senioren, die bisher an alten Einkaufsgewohnheiten festgehalten hatten, bestellen ihre Einkäufe jetzt per Computer. Kleine Unternehmen, die noch keine eigenen Plattformen hatten, waren gezwungen, sich mit dem Onlineverkauf zu beschäftigen, wollten sie in der Zeit geschlossener Läden nicht ganz ohne Umsatz bleiben. Je mehr Aktivitäten in das Internet verlegt werden, umso wichtiger ist eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit der Daten, die beispielsweise mit der Installation eines Glasfaserkabels von E.ON erreicht werden kann.

Im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres, also während des Lockdowns und den darauffolgenden Monaten, waren die Umsätze im Onlinehandel gegenüber dem Vorjahreszeitraum stärker gewachsen als in den Jahren zuvor. Zwischen Juli und September 2020 setzte der deutsche Onlinehandel 19,33 Milliarden Euro um. Während des Lockdowns von April bis Juni waren es sogar 20,22 Milliarden. Nur das Weihnachtsquartal 2019 konnte diesen Wert toppen.

Alltagsdinge aus dem Internet

Mehr als bisher werden die Dinge des täglichen Bedarfs jetzt im Internet gekauft. Im ersten Quartal bestellten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 19 Prozent der Internetshopper Lebensmittel und Getränke von Supermärkten über das Internet. Reinigungsmittel sowie Hygiene- und Körperpflegeartikel ließen sich 16 Prozent der Online-Einkäufer nach Hause liefern. Knapp ein Drittel bestellte über das Internet Getränke und Essen von Restaurants oder Catering-Services nach Hause. Die Nutzung von Internettelefonie und Streamingdiensten legte um ganze sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.
Die Corona-Pandemie verstärkt und beschleunigt auch die Verschiebungen im Markt für Consumer Technology.

Welche Trends auch immer das Konsumverhalten in Zukunft bestimmen werden – die digitale Vernetzung wird dabei eine zentrale Rolle spielen.